Die besten Dokus rund um Mensch, Tier und Natur

DokumentationDokumentarfilme sind nicht nur informativ, sondern können auch richtig spannend sein. Man muss sich nur ein Thema aussuchen, das einen persönlich berührt und mitreißt. Gerade mit der Verbreitung von Online-Streaming-Plattformen sind in den letzten Jahren jede Menge interessante Dokus veröffentlicht worden, die es sonst vielleicht gar nicht in den Mainstream geschafft hätten. So haben Filmemacher die Möglichkeit, über Dinge zu berichten, die ihnen am Herzen liegen und unsere Aufmerksamkeit verdienen. Welche Dokus man keineswegs verpassen sollte, steht hier.

Free Solo (2019)

Diese Doku ist nichts für Menschen mit Höhenangst. In „Free Solo“ beweist der professionelle Kletterer Alex Honnold, dass Menschen mit höchster Konzentration und strategischen Fähigkeiten scheinbar Unmögliches erreichen können. Ohne technische Hilfsmittel und völlig ungesichert klettert der Anfang 30-jährige US-Amerikaner als erster Freikletterer überhaupt den Granitfelsen „El Capitan“ im Yosemite Nationalpark hinauf.

 

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Nur eine falsche Bewegung und der Extremsportler stürzt in seinen sicheren Tod. Die Doku begleitet Honnold nicht nur während seiner waghalsigen Aktion, sondern lässt die Zuschauer auch an der ausgiebigen Planung teilhaben. Hier erhält man einen tiefen Einblick in die Technik des Freikletterns und erfährt auch, welche emotionalen Höhen und Tiefen Honnolds Freunde und Familie durchleben müssen.

Chasing Ice (2012)

Schon seit längerer Zeit ist die globale Erderwärmung in aller Munde. Obwohl es handfeste wissenschaftliche Beweise für dieses Phänomen gibt, findet man gerade in den USA immer noch Klimawandel-Verleugner, die schlichtweg nicht daran glauben. Die Doku „Chasing Ice“ kann hier überzeugende Arbeit leisten. In dieser dokumentiert der Naturfotograf James Balog mithilfe von Videoaufnahmen den Gletscherschwund auf eindrucksvolle Weise. Dabei sind diese Aufzeichnungen im Zeitraffer voller atemberaubender Schönheit und Schrecken zugleich.

 

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Gerade der Rückzug des Ilulissat-Gletschers in Westgrönland hinterlässt einen bleibenden Eindruck und macht die Erderwärmung visuell begreifbar. Der Film erhielt mehrere renommierte Auszeichnungen, unter anderem einen Oscar für den besten Filmsong.

Unsere große kleine Farm (2019)

Nicht umsonst gewinnen Begriffe wie „Minimalismus“ und „Achtsamkeit“ in unserer heutigen Gesellschaft eine wachsende Bedeutung. Zu Zeiten des Massenkonsums und der kompletten Vernetzung sehnen sich immer mehr Menschen nach einem ruhigeren und einfacheren Leben. So auch Molly und John Chester, die aus ihrer Wohnung ausziehen müssen, weil ihr Hund Todd viel zu oft bellt. Kurzerhand verlässt das Paar die Großstadt und gründet im ländlichen Kalifornien seine eigene Farm.

 

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Über acht Jahre hinweg pflanzen die beiden Idealisten über 10.000 Obstbäume an und kümmern sich um jede Menge Haus- und Nutztiere. Eine wirklich sehenswerte Doku für alle, die davon träumen, die Natur und sich selbst neu zu entdecken.

Heal (2017)

Alle, die sich für natürliche Heilmethoden interessieren und mehr über die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers erfahren möchten, sollten sich die Doku „Heal“ ansehen. Der Film begleitet drei Menschen, die sich fürchterlichen Diagnosen stellen müssen. Doch anstatt zu verzagen, begeben sie sich auf eine Heilungsreise, die zeigt, dass unsere Gedanken und Emotionen direkten Einfluss auf unseren Genesungsprozess haben können.

 

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Verschiedene Wissenschaftler und Experten erklären, wie soziale Kontakte, spirituelle Verbindungen und positive Gefühle sogar viel mehr zu einer Heilung beitragen, als westliche Medikamente und Therapien. Laut Doku können diese nur die Symptome und nicht etwa die Ursachen einer Krankheit behandeln.

Die Weißhelme (2016)

Seit 2013 versuchen die Weißhelme so viele Menschenleben wie möglich zu retten und begeben sich dabei selbst in große Lebensgefahr. Der britische Dokumentarfilm „Die Weißhelme“ begleitet die syrische Zivilschutzgruppe bei ihren Einsätzen und dokumentiert die physische und psychische Belastung, die Teil ihres Alltags ist.

 

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Mit Sitz in Großbritannien besteht die Organisation aus Freiwilligen, wobei ihre wirkliche Rolle in Syrien etwas umstritten ist. Der Film zeigt jedoch, wie Menschen an ihre Grenzen gehen, um andere aus schrecklichen Situationen zu befreien. Im Jahr 2017 wurde das Werk bei den Academy Awards mit einem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

What happened, Miss Simone? (2015)

Sie ist die Jazzlegende schlechthin. Nina Simone wuchs als eines von acht Kindern im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina auf. Im jungen Alter von vier Jahren fing sie bereits an, Klavier zu spielen. Nach einem Musikstudium arbeitete sie zunächst als Klavierlehrerin und entdeckte so ihre Liebe zum Gesang und Songschreiben.

 

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Bekannt wurde sie schließlich durch ihre Lieder „Pastel Blues“ und „I put a spell on you“ – diese ernteten ihr den Namen „Hohepriesterin des Souls“. Die Doku „What happened, Miss Simone“ beleuchtet das Leben der eindrucksvollen Sängerin aus verschiedenen Perspektiven. Unter anderem geht sie auch auf ihr turbulentes Privatleben ein, das im Gegensatz zu ihrer Karriere voller Hindernisse war.

Virunga (2014)

Virunga liegt im Kongo und gehört zu den ältesten Nationalparks Afrikas. Unter anderem ist er die Heimat der weltbekannten und vorm Aussterben bedrohten Berggorillas, die den Park zum UNESCO-Weltnaturerbe machen. Dies hindert Ölkonzerne jedoch nicht daran, Untersuchungen durchzuführen, die Flora und Fauna bedrohen. Auch treiben Tierhändler, Wilderer und kriegerische Rebellen im Park ihr Unwesen.

 

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In der Doku „Virunga“ kämpft die französische Journalistin Mélanie Gouby mit einer Gruppe von Park-Rangern um das Überleben des Parks und der Gorillas. Dabei begibt sich das Team immer wieder in Lebensgefahr. Der Film, der unter anderem von Naturschützer Leonardo DiCaprio produziert wurde, erhielt mehrere renommierte Auszeichnungen.

More than Honey (2012)

„More than Honey – Bitterer Honig“ ist mehr als nur eine Liebeserklärung an die Bienenvölker dieser Erde. In 90 Minuten geht der Schweizer Regisseur und Naturliebhaber Markus Imhoof dem weltweiten Bienensterben auf den Grund. Dabei erfahren Zuschauer erstaunliche Tatsachen, die das rapide Ableben der schwarzgelben Insekten noch viel bedrohlicher machen.

 

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Über ein Drittel aller Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, würde ohne die fleißige Bestäubungsarbeit der Bienen nicht gedeihen. Es heißt sogar, dass die Menschheit in nur ein paar Jahren nach dem endgültigen Tod der Bienen ebenfalls aussterben würde. Mit einem Kamerateam reist Imhoof durch Deutschland, die Schweiz und Österreich, um Ursachen und Lösungen für dieses Problems zu finden.

The Game Changers (2018)

Alle Sportfans, die auch ohne den Konsum von Fleisch oder Milch Großes leisten wollen, finden in der US-Doku „The Game Changers“ genau die richtige Inspiration. Der Film begleitet mehrere Top-Athleten, die einer veganen Ernährung folgen und trotzdem Höchstleistung bringen. Da die Sportwelt zum größten Teil auf tierische Proteine setzt, wenn es um den Muskelaufbau geht, stellen die veganen Spitzensportler eine kleine Minderheit dar.

 

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In der Doku wird jedoch klar, dass sich eine solche Ernährungsumstellung sogar positiv auf den Heilungsprozess des Körpers auswirken kann und sich Sportler schneller von ihren Strapazen erholen. Hauptfigur ist hier übrigens James Wilk, der Gewinner von „The Ultimate Fighter“.

2040 – Wir retten die Welt (2020)

Zu Zeiten des Klimawandels und der Ressourcenknappheit stellen sich viele Eltern die Frage, wie ihre Kinder in Zukunft leben werden. So auch der Regisseur Damon Gameau in der australischen Doku „2040 – Wir retten die Welt“. In einem visuellen Brief an seine 4-jährige Tochter malt sich der umweltbewusste Vater eine Welt aus, in der die Erhaltung des blauen Planeten an erster Stelle steht.

 

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Wer also eine düstere Zukunftsprognose erwartet, wird von diesem Film enttäuscht werden. Gameau geht nämlich davon aus, dass Menschen immer mehr nachhaltige Projekte und Lösungen realisieren werden, die die Erde entlasten und einen besseren Lebensraum für Mensch und Tier schaffen. Eine erfrischende Sichtweise voller Hoffnung und Optimismus.

Natürlich gibt es noch viele weitere sehenswerte Dokumentarfilme, die uns tiefe Einblicke in die Menschen- und Tierwelt bieten. Dank mutiger Regisseure und Kamerateams können wir atemberaubende und schockierende Momente ganz bequem vom heimischen Sofa aus genießen, ohne uns dabei selber in Gefahr begeben zu müssen.

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