Berlin Falling

Der Film „Berlin Falling“ ist ein Thriller aus dem Jahr 2017 und erzählt von dem ehemaligen Elitesoldat Frank, der allein in Brandenburg lebt und aufgrund seiner Traumen dem Alkohol verfallen ist. Irgendwann darf er seine Tochter Lily wiedersehen. Er freut sich und macht sich auf den Weg nach Berlin, damit er sie dort abholen kann.

Dauer: 91 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Ken Duken
Produzenten: Ken Duken, Norbert Kneissl
Hauptdarsteller: Tom Wlaschiha, Ken Duken, Marisa Leonie Bach
Nebendarsteller: Tim Wilde, Kida Ramadan, Amelie Plaas-Link, Ricardo Ewert
Genres: Action & Abenteuer, Thriller
Studio: Warner Bros.
Sprachen: Deutsch, English

Auf den Weg dorthin nimmt er den Anhalter Andreas mit. Dieser wirkt sympathisch, plant in Wirklichkeit jedoch einen Terroranschlag in Berlin. Da er nun mit Frank in einem Boot sitzt, soll dieser ihm dabei helfen.

Besetzung / Schauspieler, Regie und Drehorte

Berlin Falling“ wurde unter der Regie von Ken Duken gedreht. Das dazugehörige Drehbuch wurde von Christoph Mille verfasst. Produziert wurde der Film von Ken Duken und Norbert Kneissl in Deutschland, sodass die Originalsprache deutsch ist. Für die musikalische Untermalung sorgte Kriton Klingler-Ionnides, während sich um die Kamera und den Schnitt The Chau Ngo und Charlie Lézin gekümmert haben.

Die Besetzung bestand aus fünf Darstellern, wovon Ken Duken als Frank Balzer und Tom Wlaschiha als Andreas die Hauptrollen übernommen haben. Weitere wichtige Rollen werden gespielt von Kida Khodr Ramadan (Okan), Marisa Leonie Bach (Claudia) und Tim Wilde (Koppe).

Inhalt und Handlung vom Film „Berlin Falling“

Frank Balzer hat sich von den German Green Berets zurückgezogen und will als Zivilist ein neues, ruhiges Leben beginnen. Er ist von seinen Kriegseinsätzen nahezu traumatisiert und hat mit vielen Depressionen zu kämpfen. Er startet in Brandenburg einen Neustart und will seine Vergangenheit vollständig hinter sich lassen. Seinen Schmerz ertränkt er in Alkohol, da seine Ex eine lange Zeit ihm den Kontakt zu seiner Tochter verboten hat. Endlich will sie ihm das wieder erlauben und Frank macht sich sofort auf den Weg Richtung Berliner Hauptbahnhof, um seine einzige und geliebte Tochter Lily abzuholen.

Sie würden dann ihr erstes gemeinsames Wochenende erleben. Schließlich haben sie noch viel miteinander nachzuholen. An einer Raststätte nimmt er Anhalter Andreas widerwillig mit. Dieser ist zwar sympathisch, doch Frank hat eine gute Menschenkenntnis und will diesem nicht zurecht glauben. Unterwegs entdeckt er dann eine Bombe in Andreas‘ Rucksack, was zu einem großen Problem wird. Wer ist dieser Tramper wirklich? Auf was hat sich da Frank nur eingelassen?

Andreas bedroht Frank mit einer geladenen Waffe in der Hand, sodass Frank vorerst überhaupt gar keine Chance gegen ihn hat. Er zeigt ihm sogar eine Liveaufnahme von Lily gemeinsam mit ihrer Mutter im Zug und bedroht ihn damit, dass er seine Tochter umbringe, wenn er nicht gehorchen würde. Frank weiß nun, dass er dem Terroristen ausgeliefert ist und gar keine andere Wahl hat. Andreas hatte von Anfang an geplant, Frank als Chauffeur zu nehmen, weil dieser ein sehr guter Vater und somit dann auch ein gutes Opfer sei.

Als die beiden dann in Berlin ankommen, gehen die beiden in ein verlassenes Gebäude und inszenieren ein Video wie islamistische Terroristen. Frank muss hier eine Bundeswehruniform tragen und seine Taten in Afghanistan gestehen. Schließlich hatte auch Frank das Leben von Frauen und Kindern auf dem Gewissen. Frank beteuert, dass er nur die Taliban töten wollte und niemand anderen. Andreas behauptet, dass es Franks Aufgabe sei, einen Bombenanschlag auf dem Berliner Hauptbahnhof zu verüben.

Es handelt sich hier also um einen kranken Rechtsextremisten, der ein Attentat vortäuschen will, damit alle die Moslems hassen würden. Frank muss mit der Bombe im Rucksack am Hauptbahnhof aussteigen, damit er dort den Zünder auslösen könnte. Frank kann diese Tat nicht durchführen, weil er dann viel zu viele Menschen damit töten würde. Zwischen den beiden Männern beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, der uns zeigt, dass Fanatiker in allen Couleur kommen und dass Eltern tun müssen, was sie tun müssen, wenn ihr Kind in Gefahr ist.

Frank gelingt es, Andreas zu verletzen und steigt gemeinsam mit diesem zurück ins Auto. Dort lässt er die Bombe hochgehen. In der Zwischenzeit kommt Lily mit ihrer Mutter an, die die Nachrichten von Frank abhören. In der Nachricht gesteht Frank seiner Tochter seine Liebe. Außerdem sagt er, dass die beiden nicht alles glauben sollen, was ihnen gesagt werden würde. In der zweiten Nachricht sieht man das Video von Frank und wie es ihm gelingt, Andreas mit einer Elektroschockpistole zu verletzen. Der Mutter wird klar, dass Frank ihr aller Leben mit dieser Aktion gerettet hatte.

Filmkritik und Rezension von „Berlin Falling“

Seine Weltpremiere feierte „Berlin Falling“ beim Shanghai International Film Festival. Erst ab dem 28.Juni 2017 wurde der Film auch in Deutschland ausgestrahlt. Das Erzähltempo ist hoch und man findet typische Elemente von einem Actionfilm. Beide Protagonisten sind sehr ambivalent, sodass sie einen hohen Wiedererkennungswert haben. Die Gewalt ist drastisch, sodass die Alterseinschränkung seine Berechtigung hat.

Man hat hier eine Art Kammerspiel auf vier Rädern, da die meisten Szenen im Auto gedreht werden. Die erste Hälfte des Films ist am intensivsten und stärksten. Beide Charaktere sind temperamentvoll, sodass man als Zuschauer durchgängig nervös ist. Man kann kaum abwarten, was als nächstes passiert.

„Berlin Falling“ erinnert zudem an den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche.

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