Black Panther: Wakanda Forever

Black Panther: Wakanda Forever“ ist ein amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm und stammt aus dem Jahre 2022. Der erste Trailer tauchte im Juli 2022 auf der San-Diego-Comic-Con auf. Nach einigen Verzögerungen lief „Black Panther: Wakanda Forever“ in den deutschen Kinos ab dem 9. November 2022. Für die Produktion sind die Marvel Studios verantwortlich.

Dauer: 161 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Jahr:
Regie: Ryan Coogler
Produzenten: Kevin Feige, Victoria Alonso, Louis D’Esposito
Hauptdarsteller: Letitia Wright, Lupita Nyong’o, Danai Gurira
Nebendarsteller: Angela Bassett, Winston Duke, Tenoch Huerta
Genres: Action & Abenteuer, Science Fiction
Studio: Marvel Studios
Sprachen: Deutsch, English

T’Challa ist König des Königreiches Wakanda, aber leider ist dieser verstorben und die Bewohner leiden sehr. Dabei handelt es sich um eine afro-futuristische Welt, die über modernste Geräte und Techniken verfügt. Vor seinem Tod versprach der König den Bewohnern, die Geheimnisse rund um den Rohstoff Vibranium zu offenbaren. Diese Politik gefällt aber nicht allen und es führt zu ungeahnten Problemen.

Besetzung / Schauspieler, Regie und Drehorte

Ryan Coogler führte über eine Spielfilmlänge von 162 Minuten Regie. Dabei basiert die Geschichte auf seinem Drehbuch und dem vom Joe Robert Cole. Die Szenen filmte Kameramann Autumn Durald Arkapaw und sorgte für eine Altersfreigabe ab zwölf Jahren.

Produzent Kevin Feige ist seit dem Jahre 2007 für zahlreiche Comicverfilmungen des Marvel Cinematic Universe. G zuständig. Bei „Black Panther: Wakanda Forever“ ging ihm zusätzlich auch Nate Moore zur Hand. Im Anschluss an die Dreharbeiten schnitten Michael P. Shawver, Jennifer Lame und Kelley Dixon die Szenen zum Film und Ludwig Göransson unterlegte diese mit seiner Musik. Die Dreharbeiten begannen im Sommer 2021 und endeten sehr verzögert erst nach der Coronapandemie.

In der Besetzung: Letitia Wright: Shuri zeigt sich als Black Panther und Danai Gurira in einer weiteren Hauptrolle als General Okoye. Tenoch Huerta mimt den König Namor und Dominique Thorne inspiriert den Charakter Ironheart. Für die Rolle Nakia ist Lupita Nyong’o verantwortlich. In weiteren Nebenrollen sehen Sie: Angela Bassett, Winston Duke, Martin Freeman, Florence Kasumba, Michaela Coel, Julia Louis-Dreyfus, Mabel Cadena, Alex Livinalli, Isaac de Bankolé, Dorothy Steel, Danny Sapani, Richard Schiff, Lake Bell und Michael B. Jordan.

Inhalt und Handlung vom Film „Black Panther: Wakanda Forever“

Das gesamte Königreich Wakanda ist in tiefer Trauer, wegen des Todes von König T’Challa. Zuvor hatte der König in Wien versprochen, die Ressourcen und Technologien des Landes der ganzen Welt zu spenden, was zur Öffnung des afro-futuristischen Königreiches geführt hätte. Doch nach dem Tod amtiert nun Königin Ramonda, die Mutter. Sie weigert sich, das Versprechen einzulösen, da sie um den Weltfrieden bangt.

Mittlerweile sind die USA im Atlantischen Ozean fündig geworden, denn ein Sensor hat ihnen den Weg zum Vibranium auf dem Meeresgrund gezeigt. Allerdings greifen unbekannte humanoide Kreaturen das Forschungsschiff an und die Besatzung stirbt. Inzwischen macht die USA Wakanda dafür verantwortlich. Aber in Wakanda taucht ein merkwürdiger Mann auf, der eine Rüstung aus Vibranium trägt. Er fordert die Bewohner auf, die Ingenieurin des Sensors auszuliefern, ansonsten käme es zum Krieg. T’Challas Schwester und Generalin Okoye reisen in die USA und dort erfahren sie, dass die junge Studentin Riri den Sensor für das Vibranium entwickelte.

Zum Schutz wollen sie die Studentin nach Wakanda bringen. Doch auf dem Weg greifen die besagten Kreaturen erneut an. Die Wassermenschen gewinnen und bringen alle zu dem komischen Mann mit der Rüstung. Er ist König Namor und sein Plan besagt, die Welt anzugreifen und zu unterwerfen. Rund 500 Jahre ist es her, als sein Volk, die Maya, flohen und jetzt im Ozean leben müssen. Grund dafür war eine mit Vibranium angereicherten Pflanze.

Königin Ramonda besucht unterdessen Nakia und bittet sie, ihre Tochter zu befreien. Sie schafft es, Shuri und Riri gewaltsam zu befreien. Doch Namor lässt den Sieg nicht so stehen und im nächsten Kampf opfert Königin Ramonda ihr Leben, nur damit Riri gerettet wird. Nun ist Shuri, der letzte Lebende der Familie. Mithilfe eines herzförmigen Krauts erhält sie die Kraft eines Black Panthers.

Shuri und Riri entwickeln einen Plan. Sie wollen Namor schwächen und zurückschlagen. Damit die Schlacht entbrennt, locken sie die Talocaner hervor. Shuri gelingt es, diese zu überwältigen, lässt aber Namor am Leben. Nach einem Bündnis mit ihm endet der Krieg rasch. Danach besucht Shuri Nakia und dort auf Haiti offenbart Nakia ihr, dass sie und T’Challa einen Sohn haben – mit haitianischem Namen Touissant, aber der eigentliche Name ist T’Challa.

Filmkritik und Rezension von „Black Panther: Wakanda Forever“

Nach dem Tod des Hauptdarstellers aus dem ersten Teil „Black Panther„, ist „Black Panther: Wakanda Forever“ ein persönlicher Film des Hauptdarstellers geworden. Konsequent ringt der Film mit Wut, Trauer und Rachedurst. Doch letztendlich wird es wohl ein Award-Hype bleiben. Trotzdem bleibt in der Handlung Platz für feinen Humor und auch im Hinblick auf Schauwert kann der Film leicht mit jedem anderen MCU-Beitrag den Kampf aufnehmen. Der Zuschauer sieht viel von dem farbenfroh-gewaltigen Wakanda und taucht auch in die gewaltige Unterwasserstadt ab. Allerdings steht das pure Spektakel nur an zweiter Stelle.

Ryan Coogler erhielt nach dem überraschenden Tod seines Stars Chadwick Boseman eine unlösbare Aufgabe, die er aber bewältigte. Ständig schmettert dem Zuschauer eine Fülle von Einzelideen entgegen, die von dem Regisseur zu einem starken Beitrag des MCU verarbeitet wurden. Jedoch fällt es schwer, sich mit den Charakteren zu identifizieren, was eine Liebe zu „Black Panther: Wakanda Forever“ schwer macht. Stellenweise tauchen auch ein paar Logikfehler auf, was wahren Fans aber keinen Seufzer entlockt.

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