Emmanuelle

Die junge Französin Emmanuelle lässt Paris hinter sich, weil sie Sehnsucht nach ihrem Mann hat, der sich in Thailand aufhält. Der Flug ist schnell gebucht und bereits auf dem Weg dorthin erhält sie einen Vorgeschmack auf die erotischen Abenteuer dort. Bangkok erwartet die Dame mit einem wilden Treiben, eine exotische Metropole.

Dauer: 90 Min.
FSK: ab 18 Jahren
Jahr:
Regie: Just Jaeckin
Produzenten: Yves Rousset-Rouard
Hauptdarsteller: Sylvia Kristel, Alain Cuny, Marika Green
Nebendarsteller: Jeanne Colletin, Christine Boisson, Daniel Sarky
Genre: Erotik
Studio: TRINACRA FILMS, Orphée Films
Sprachen: Deutsch, Französisch

„Emmanuelle“ ist ein französischer Erotikfilm. Gedreht wurde dieser Film bereits vor einigen Jahren, genauer gesagt im Jahre 1974. Seine Handlung basiert auf den Roman von Emmanuelle Arsan. Schnell kam der kommerzielle Erfolg von „Emmanuelle“ ans Licht. Daraufhin folgten zahllose Fortsetzungen von ähnlichen Softsex-Filmen.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Der französische Regisseur Just Jaeckin, geboren am 8. August 1940 in Vichy, Frankreich. Es war sein erster Film. Viele weitere Jahre arbeitet er als Filmregisseur und Modefotograf. Mit dem Erotikfilm „Emmanuelle„, über eine Länge von 90 Minuten, war sein Name schnell in aller Munde. Zurückzuführen auf das Erscheinungsjahr erhielt der Film eine Altersfreigabe ab dem 18. Lebensjahr.

Die Geschichte basiert auf einem Roman von Emmanuelle Arsan, welches der Autor Jean-Louis Richard für sein Drehbuch nutzte. In der Produktion arbeitete Yves Rousset-Rouard an der guten Darstellung der Szenen. Mit Richard Suzuki als Kameramann kam folgende Besetzung vor die Kamera: In der Hauptrolle ist Sylvia Kristel als Emmanuelle zu sehen. Alain Cuny zeigt den Zuschauern Mario. Marika Green verleiht Bee ein Gesicht. Dazu kommen Jeanne Colletin als Ariane, Christine Boisson als Marie-Ange und Daniel Sarky als Jean.

Das komponierte Album von Pierre Bachelet verkaufte sich rund 1,4 Millionen Mal. Damit konnte Claudine Bouché die einzelnen Szenen im Schnitt gut untermalen.

Handlung & Story vom Film „Emmanuelle“

Alleine zurückgelassen ist es Emmanuelle schnell langweilig. Sie befindet sich in Frankreich, genauer gesagt in Paris mit jungen 21 Jahren. Ihr Mann lebt in Thailand. Eine Ehe auf diese Distanz zu führen liegt nicht in ihrem Sinne. Sie möchte der aufkommenden Langeweile und der sexuellen Unerfahrenheit entfliehen. Dazu nutzt sie ihre Freundinnen für erotische Abenteuer. Eine Frage bleibt allerdings im Raum stehen: Ist dies nun ihr Leben? Mit einem klaren Nein reist Emmanuelle zu ihrem Ehemann nach Thailand. Jean ist dort als Diplomat für die französische Botschaft tätig.

 

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Schon auf dem Weg zu ihrem Mann wird Emmanuelle mit unterschiedlichen Abenteuern konfrontiert. Direkt nach der Ankunft in Bangkok beschließt sie Jeans Ermutigungen zu einer offenen Ehe zu nutzen.

Später bei Jean tauchen neue Menschen in ihrem Leben auf. Schnell lernt sie die Archäologin Bee kennen. Mit ihr verbringt sie einige Tage und Nächte. Es dauert nicht lange und schon bald verliert sie ihr Herz. Emmanuelle ist verliebt in Bee. Kann ein Neustart mit einer Frau möglich sein? Doch diese tiefe Liebe wird nicht von der anderen Seite erwidert. Sehr enttäuscht kehrt Emmanuelle zu Jean, ihrem Ehemann, zurück.

Jean ist der ganzen Sache sehr aufgeschlossen und deswegen bringt er sie mit dem Lebemann Mario zusammen. Ihr Mann sieht einen Vorteil. Beschäftigt sich seine Frau mit anderen Personen, so hat er selbst auch seine Freiheiten. Mario ist frei von jeglichen Grenzen und mit einem gewissen Alter ausgestattet. Er soll Emmanuelle in das Spiel der Erotik einführen. Dazu ist es wichtig, die sexuelle Enthemmung zu verlieren. Er liefert eine philosophische Belehrung und spricht über das Wesen der sexuellen Befreiung.

Ein wichtiger Satz im Leben des Mannes ist: Die Erektion ist der Beweis der Liebe, nicht der Orgasmus selbst. Allerdings sieht er die Bedeutung ein wenig anders, als es sich anhört. Dahinter steckt die Aussage: Alle Zeit bereit zum Sex. Im Zusammenhang werden der jungen Französin bizarre und verschiedene sexuelle Erfahrungen vermittelt. Welche Erfahrungen sind das? An einem Tag wird Emmanuelle in einer Opiumhöhle vergewaltigt. Dabei wird sie zum Analverkehr gezwungen.

 

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Ein weiterer Anlass ist ein Thai-Box-Kampf. Sie ist der Preis für den Sieger des Wettkampfes. Mit diesen einschlägigen Geschehnissen durchbricht Emmanuelle ihre Grenzen. Was bleibt von der jungen Frau übrig? Mario sieht in Emmanuelle eine äußerst lernbereite Person, die schnell Fortschritte macht. In der letzten Szene taucht Emmanuelle für den Zuschauer als eine erwachsene und gereifte Frau auf.

Fazit & Kritiken zum Film „Emmanuelle“

Bei dem Film „Emmanuelle“ handelt es sich um den bekanntesten Erotikfilm aller Zeiten. Der Kinostart war am 20. September 1974. Kurz darauf erschien der Nachfolger „Emmanuelle 2 – Garten der Liebe“. Die französische Premiere des ersten Films fand am 26. Juni 1974 statt, sechs Jahre später erschien er auf Video.

Aufgrund der Grundlage des Romans von Emmanuelle Arsan sind die Erwartungen hoch. Aus heutiger Sicht ist der Film ein alter Sexfilm, sodass die Anzahl der Sexszenen verhältnismäßig gering ausfällt. Allerdings kann „Emmanuelle“ mit der Optik und der Erotik punkten. Dazu kommen die Bilder von Bangkok und Umgebung, welche herrlich eingefangen sind. Es ist ein Mix aus einem Urlaubsparadies und Rotlicht. So ist es nicht verwunderlich, dass sich der Film als eine gelungene Umsetzung des Romans entpuppte und zudem als ein phänomenaler Erfolg an den Kinokassen.

Heute wird der Markt eher geflutet von seelenlosen Erotikfilmen. Da verdient es, ein fast schon seichter, aber gefühlvoller Softporno, wiederentdeckt zu werden. Zudem wurden Ästhetik und wahre Erotik im Film dargestellt.

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