Transsiberian

Es handelt sich bei „Transsiberian“ um einen britisch-deutsch-spanisch-litauischer und US-amerikanischer Thriller. Es beginnt mit einem Tatort in Wladiwostok, was im östlichen Russland liegt, natürlich im Winter. Am Tatort liegen ein toter Dealer und ein leerer Tresor. Dann ein Szenenwechsel, zu Inspektor Grinko, der eine Dienstreise nach Moskau antreten muss.

Dauer: 106 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Brad Anderson
Produzenten: Antonia Nava
Hauptdarsteller: Woody Harrelson, Ben Kingsley, Emily Mortimer
Nebendarsteller: Kate Mara, Eduardo Noriega, Thomas Kretschmann
Genre: Thriller
Studio: Filmax Group/Lietuvos Kinostudija/Scout Productions
Sprachen: Deutsch

Auch das Ehepaar Roy und Jessie sind auf dem Weg nach Moskau. Der Inhaber eines Haushaltswarengeschäftes und die Hobbyfotografin kommen aus China, wo ein kirchliches Kinderhilfsprojekt zünde gegangen ist. Sie fahren mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau. Von Moskau wollen zurück in ihre Heimat, die USA fliegen. Roy und Jessie teilen sich ihre Liegewagenkabine mit der Weltenbummlerin Abby und dem extrovertierten Spanier Carlos. Mit diesen Figuren beginnt ein Abenteuer rund um Mord und Drogen.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Der Thriller „Transsiberian“ aus dem Jahr 2008 wurde vom Studio Filmax Group/ Lietuvos Kinostudios/ Scout Produktions auf Deutsch gedreht. Regie übernahm Brad Anderson, welcher auch mit Will Conroy das Drehbuch schrieb. Julio Fernandez übernahm die Produktion, Xavi Gimenez stand hinter der Kamera und Jaume Marti ist verantwortlich für den Schnitt.

Der Inhaber eines Haushaltswarengeschäftes Roy wurde von Woody Harrelson dargestellt. Seine Frau und Hobbyfotografin Jessie wurde von Emily Mortimer gespielt. Die Weltenbummlerin Abby wurde von Kate Mara, ihr Mann, der Spanier Carlos von Eduardo Noriega besetzt. Weltstar Ben Kingsley spielte den Inspektor Grinko und Thomas Kretschmann übernahm die Rolle von Yushenkov, dem Kollegen von Grinko. In den weiteren Rollen sind Etienne Chicot in der Rolle des Franzosen, sowie Mac McDonald der einen Minister spielte. Colin Stinton war in der Rolle eines Vertreter der Botschaft zu sehen.

Die Dreharbeiten des Film fanden in Peking und Vilnius statt. Die Kosten der Produktion lagen in etwa bei 15 Millionen US-Dollar. Am 18. Januar 2008 auf dem Sundance Film Festival fand die Weltpremiere statt. Danach wurde der Film noch auf anderen Filmfestivals vorgeführt.

Handlung & Story vom Film „Transsiberian“

Der Film beginnt damit, dass Inspektor Grinko mit seinen Kollegen einen winterlichen Tatort im östlichen Russland, in Wladiwostok besichtigt. Hier findet er neben einem toten Dealer einen leeren Tresor. Nach dem Mord im Drogenmilieu muss Inspektor Grinko dienstlich nach Moskau.

 

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Dann kommen die nächsten vier wichtigen Akteure ins Spiel. Es handelt sich um zwei Pärchen. Ein Pärchen ist Roy, ein biederer Inhaber eines Haushaltswarengeschäftes und seine Frau Jessie, eine leidenschaftliche Hobbyfotografin. Beide kommen aus China, wo sie bei einem kirchlichen Kinderhilfsprojekt waren. Sie wollen mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau fahren, um von da wieder in die USA zu fliegen. Ihre Liegewagenkabine teilen sie sich mit einem weiteren Pärchen, Abby einer Weltenbummlerin aus Seattle und Carlos, einem extrovertierten Spanier. In einem kurzen Moment sind Carlos und Jessie allein im Abteil. Da zeigt Carlos Jessie Matrjoschkas in seinem Rucksack, die er in Amsterdam mit Gewinn verkaufen möchte.

Der Zug hält in Irkutsk. Die Männer steigen aus und sehen sich die Lok an, während die Frauen sich gut verstehen und sich ihre traurigen Lebensgeschichten erzählen. Roy verpasst aus irgendeinem Grund die Abfahrt des Zuges. Daher steigen die drei anderen beim nächsten Halt in Ilanski aus, um dort in einem Hotel zu übernachten, bis Roy am nächsten Tag mit dem nächsten Zug kommt. Abby reagiert extrem ärgerlich, als sie erfährt, was Carlos in seinem Rucksack hat.

Am nächsten Morgen erhält Jessie die Information, dass ihr Mann am Nachmittag eintrifft. Da beim anderen Pärchen im Film „Transsiberian“ die Dusche defekt ist, möchte Carlos bei Jessie duschen, deswegen lässt Jessie ihn allein. Danach überredet Carlos Jessie zu einem Spaziergang. Erst fahren die beiden mit dem Bus und wandern dann durch die sibirische Einsamkeit. Jessie geht ihrem Hobby nach und fotografiert. Sie finden eine verfallene Kapelle, wo sich beide küssen. Jessie wird klar, was sie gerade tut und weist Carlos zurück. Dieser reagiert wütend. Diese Reaktion löst in Jessie Panik aus. Sie bekommt Angst, dass Carlos sie vergewaltigen würde und erschlägt ihn mit einer Zaunlatte.

Als Jessie wieder ins Hotel kommt, ist Roy angekommen. Sie erzählt nichts und beide setzen die Zugfahrt fort. Abby bleibt noch vor Ort, da sie Carlos sucht. Der neue Leigenwagenabteil-Mitbewohner ist der Drogenfahnder Inspektor Grinko. Die beiden erzählen dem Inspektor, was sie bisher auf ihrer Reise erlebt haben, allerdings erzählt Jessie den Männern, dass Abby und Carlos weitergefahren sind, während sie auf Roy gewartet hat. Kurz darauf findet Jessie die Matrjoschkas in ihrem Gepäck und entdeckt, dass es Heroin ist.

 

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Grinko erklärt Jessie und Roy, dass der Kollege Carlos und Abby nicht im anderen Zug gefunden hat. Bei einer Zugdurchsuchung findet Grinko die Puppen und Jessie erzählt von den Drogen. Daraufhin nehmen Grinko und sein Kollege Yushenkovdie Drogen an sich. Jessie fotografiert, wie die beiden Drogenfahnder die Puppen weitergeben. Nach einigen Verfolgungsjagden, Verhören und viel Action beweist Jessies Foto, dass Grinko einem Schmugglerring angehörte.

Fazit & Kritiken zum Film „Transsiberian“

Transsiberian“ ist ein fesselnder Film. Der Verlauf der Geschichte wirkt logisch. Das was, wie, warum und mit wem passt hervorragend. Der Film spielt mit der Vorstellung einer sicheren Reise vom Startpunkt zum Ziel. Bereits Hitchcock hatte damit Erfolg mit dem Film: „Der Fremde im Zug“. Die transsibirische Eisenbahn braucht sieben Tage, um von Peking nach Moskau zu fahren. Die Strecke ist mehr als 9.000 Kilometer lang. Es gibt ungefähr 400 Stellen, wo der Zug hält.

Es ist interessant zu sehen, was sich aus einer zufälligen Begegnung alles entwickeln kann. Es dauert etwas, bis man merkt, in welche Richtung sich der Film entwickeln will. Leider wird die tolle Landschaft, durch die der Zug fährt, nicht im Film genutzt. Der Kameramann kann die tollen Landschaften stimmungsvoll auffangen. Die xenotypischen Untertöne sollen das Drama des Films betonen, sind aber nicht leicht zu verkraften. Der Film soll nicht für Russland sprechen oder die Zuschauer dazu animieren, dort Urlaub zu machen. Der Film soll spannend sein, und das ist er.

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