Zahnschmerzen » die besten Tipps und Hausmittel gegen Zahnweh

Es sticht, es zieht, es pocht und schmerzt – Zahnschmerzen. Sie können auf viele unterschiedliche Arten auftreten und meist tauchen sie dann auf, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Am Wochenende, auf Reisen oder im Urlaub, meistens wenn kein Arzt zur Verfügung steht. Damit man die Zeit bis zum Termin beim Zahnarzt so schmerzlindernd wie möglich verbringen kann, werden nun die besten Hausmittel und Tipps gegen das Zahnweh verraten.

Tipps gegen Zahnschmerzen

Vorneweg erst einmal das Wichtigste. Jede Art von Zahnschmerzen haben einen Hintergrund, welcher so schnell wie möglich von einem Zahnarzt abgeklärt werden sollte. Während man an Zahnschmerzen leidet, sollte man den Konsum von Alkohol und Nikotin strengstens unterlassen. Zudem sollte man auf harte Lebensmittel wie Schokolade verzichten, da diese die Schmerzen noch verschlimmern können.

Ursachen für Zahnschmerzen

Zahnschmerzen entstehen aufgrund von verschiedenen Problemen. Unsere Zähne alarmieren uns mit Schmerzen, dass etwas nicht stimmt. Die häufigsten Ursachen sind folgende:

Karies

Karies als Ursache von Zahnschmerz Karies ist eine häufige Ursache für Zahnschmerzen, die oft aufgrund von unzureichender Zahnhygiene und einer hohen Aufnahme von zuckerhaltigen Lebensmitteln auftritt. Wenn wir nicht regelmäßig unsere Zähne putzen, bilden sich Bakterien und Plaque auf der Zahnoberfläche, die die Zähne schwächen und das Zahnfleisch entzünden können.
 
Diese Bakterien können auch Löcher in den Zähnen verursachen, indem sie den Zahnschmelz abbauen und in das Innere des Zahnes eindringen. Wenn das Zahnbein freigelegt wird, können die Nervenenden im Zahn gereizt werden, was zu scharfen, pulsierenden Schmerzen führt.

Freiliegende Zahnhälse

Freiliegende Zahnhälse können eine der Hauptursachen für Zahnschmerzen sein. Die Zahnhälse sind die empfindlichen Bereiche des Zahns, die normalerweise von Zahnfleisch und Schmelz bedeckt sind. Wenn das Zahnfleisch sich zurückzieht, werden diese Hälse freigelegt und können empfindlich auf Berührungen oder Temperaturen reagieren.

Die Ursachen für freiliegende Zahnhälse können vielfältig sein. Eine der häufigsten Ursachen ist eine schlechte Zahnpflege, bei der das Zahnfleisch durch bakterielle Infektionen geschädigt wird. Andere Faktoren können auch eine Rolle spielen, wie beispielsweise Zahnfleischerkrankungen, Karies, Parodontitis oder zu hartes Zähneputzen.

Defekte Füllungen

Freiliegende Zahnfüllung aus Almagam Defekte Füllungen (zum Beispiel Plomben, Kronen oder Inlays) können eine Ursache für Zahnschmerzen sein, da sie dazu führen können, dass sich Bakterien und Säuren unter der Füllung ansammeln. Wenn eine Füllung nicht gut passt oder beschädigt ist, können sich winzige Spalten zwischen der Füllung und dem Zahn bilden, in denen sich Bakterien und Speisereste ansammeln können. Diese Bakterien produzieren Säuren, die den Zahn angreifen und Karies verursachen können.
 
Darüber hinaus können alte Füllungen im Laufe der Zeit brechen oder sich lockern, was zu Schmerzen führen kann. Wenn eine Füllung bricht, kann das Zahnfleisch und der darunterliegende Zahn gereizt werden, was zu Schmerzen führt. Eine lockere Füllung kann Bakterien und Säuren unter der Füllung eindringen lassen und zu Karies und Schmerzen führen.

Druck und Schwellung in anderen Bereichen

Anspannung, Stress oder das nächtliche Zähneknirschen belasten das Gebiss sehr. Diesen Druckschmerz spürt man oft noch viele Stunden danach. Liegen Schwellungen in der Mundhöhle vor, die nicht direkt mit den Zähnen in Verbindung stehen, sind die Symptome trotzdem oft Zahnschmerzen. Vor allem kommt das vor, wenn man an einem grippalen Infekt oder einer Erkältung leidet. Hierbei kann es zu einer Kieferhöhlenentzündung kommen, die sich aufgrund einer Nasennebenhöhleninfektion entwickelt. Die Folge ist, dass es zu Schmerzen in den Zähnen kommt, da eine direkte Nähe zu den Entzündungen im Kiefer besteht. Diese Form der Zahnschmerzen sind meist unbedenklich und verschwinden auch wieder, sobald die Erkältung oder der grippale Infekt ausheilt.

Die besten Hausmittel & Tipps gegen Zahnschmerz

Jeder geht mit Schmerz anders um, dennoch sind Zahnschmerzen etwas das niemand gerne haben möchte. Schlimmer noch, die Zahnschmerzen treten meist dann auf, wenn man nicht damit gerechnet hat oder es der denkbar ungünstigste Zeitpunkt ist (zum Beispiel am Wochenende oder im Urlaub, wo der Zahnarzt seines Vertrauens nicht sofort erreichbar ist). Welche Tipps und Hausmittel gegen Zahnschmerzen es für diese Fälle gibt, nachfolgend als Stichpunkte zum nachlesen:

Zur Kühlung, Eisbeutel verwenden

Aus dem Sport kennt man Eisbeutel, um Prellungen oder Verletzungen zu kühlen. Auch bei starken Zahnschmerzen kann Kühlung Linderung verschaffen. Sollte kein Eis oder Kälte-Pad im Hause sein, kann man als Alternative ein Glas mit eiskaltem Wasser füllen und dieses leicht auf die Stelle, die schmerzt drücken.

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Die Blutgefäße werden dank der Kälte verengt und die entzündlichen Prozesse verlangsamt. Zusätzlich sorgt die Kälte für eine Art der Betäubung. Auf Wärme sollte man bei Zahnschmerzen lieber verzichten, denn in den meisten Fällen werden die Schmerzen dadurch noch schlimmer.

Tee als Mundspülung

Tee als Mundspülung Besonders Teesorten wie Pfefferminze, Salbei oder Kamille wirken entzündungshemmend. Daher können sie bei Zahnschmerzen als Mundspülung Anwendung finden. Man kann den Tee einfach trinken oder aber zwei Minuten lang den Mund damit spülen. Auch schwarzer oder grüner Tee haben solch eine positive Wirkung und können verwendet werden.

Salzlösungen helfen bei Infektionen

Mit einer selbst gemachten Salzlösung kann man Zahnschmerzen hervorragend reduzieren. Hierfür löst man in einem Glas Salz mit warmem Wasser auf. Allerdings wird diese Salzlösung nicht getrunken, sondern für etwa 2 Minuten im Mund behalten und dann mit Wasser ausgespült. Salz punktet mit seiner heilenden Wirkung, denn es zieht die Bakterien aus der infizierten und schmerzenden Stelle. Somit wird die Spannung im Weichgewebe aufgelöst und die Schmerzen lassen nach.

Zwiebeln haben eine antibakterielle Wirkung

Die Anwendung von Zwiebeln kennt man bei Erkältungen mit Ohrenschmerzen und Ohrenentzündungen. Allerdings helfen Zwiebeln in den meisten Fällen auch bei starken Zahnschmerzen.

Dazu wird eine klein geschnittene Zwiebel in ein Taschentuch oder auch Handtuch gelegt und von außen mit leichtem Druck auf die schmerzende Stelle gedrückt. Als Alternative kann man auch Knoblauch verwenden.

Frische Wirsingblätter bei Entzündungen

Wirsing enthält Enzyme, die bei Zahnfleischentzündungen Schmerzen reduzieren und abschwellend wirken können. Dazu nimmt man frische Blätter des Wirsings und legt diese in ein angefeuchtetes Leinentuch. Dann hält man es sich an die Wange und nach etwa 30 Minuten setzt die schmerzstillende und abschwellende Wirkung ein.

Propolis gegen Entzündungen am Zahnfleisch

Das Bienenharz, einigen auch als Stopfwachs, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittharz oder Kittwachs bekannt, hat eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung. Dadurch lassen sich Zahnfleischentzündungen gut selbst behandeln. Der Bienenleim wird dabei direkt auf das betroffene Zahnfleisch oder den betroffenen Zahn getupft. Auch als Mundspülung kann Propolis eingesetzt werden. Hierfür gibt man ca. fünf Tropfen davon in ein Glas mit Wasser und spült damit den Mund aus.

Das Wunder der ätherischen Öle gegen Zahmschmerzen

ätherischen Öle Vor allem Teebaumöl und Nelkenöl haben eine antiseptische sowie desinfizierende Wirkung und können helfen, bakterielle Entzündungen im Mund zu lindern. Dazu kann man einfach wenige Tropfen des Öls auf die schmerzende Stelle bzw. den Zahn tupfen. Als Alternative bietet sich das Kauen auf einem Stück Gewürznelke an. Nach wenigen Minuten wird das Nelkenöl freigegeben und kann seine heilende Wirkung vollständig entfalten. Zudem kann mit verdünntem Teebaumöl der Mund ausgespült werden.

Ölziehen hat eine antibakterielle Wirkung

Ölziehen ist eine natürliche Methode, die zur Linderung von Zahnschmerzen eingesetzt werden kann. Diese Methode besteht darin, einen Esslöffel Öl im Mund zu halten und es durch die Zähne zu ziehen, um Bakterien und Giftstoffe zu entfernen.

Das Ölziehen kann bei Zahnschmerzen aufgrund von Entzündungen oder Infektionen helfen, da es antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften hat. Die antibakterielle Wirkung des Öls kann dazu beitragen, Bakterien und Plaque im Mund zu reduzieren, die Karies und Entzündungen verursachen können.

Zum Ölziehen sollte man nur hochwertiges kaltgepresstes Öl wie Sesam-, Oliven-, Mandel- oder Sonnenblumenöl verwenden. Für das sogenannte Ölziehen nimmt man einen Löffel voll Öl in den Mund und zieht es durch die Zahnzwischenräume. Danach wird das Öl wieder ausgespuckt. Wer es lieber mag, kann das Öl auch leicht erwärmen. Das Ölziehen kann für eine kurzfristige Schmerzlinderung sorgen und die Mundflora etwas ausgleichen.

Darüber hinaus kann Ölziehen dazu beitragen, Giftstoffe aus dem Mund zu entfernen, die durch ungesunde Ernährung oder bestimmte Medikamente entstehen können. Wenn diese Giftstoffe nicht entfernt werden, können sie Entzündungen und Schmerzen im Mundraum verursachen.

Medikamente gegen Zahnschmerzen

Es gibt verschiedene Arten von Medikamenten, die zur Linderung von Zahnschmerzen eingesetzt werden können. Einige dieser Medikamente sind:

  • Schmerzmittel: Schmerzmittel wie Paracetamol, Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (Aspirin) können zur Linderung von Zahnschmerzen eingesetzt werden. Diese Medikamente wirken, indem sie Schmerzrezeptoren im Körper blockieren und Entzündungen reduzieren.
  • Antibiotika: Antibiotika können bei bakteriellen Infektionen eingesetzt werden, die zu Zahnschmerzen führen können. Diese Medikamente wirken, indem sie das Wachstum von Bakterien im Körper hemmen und Infektionen bekämpfen.
  • Lokalanästhetika: Lokalanästhetika werden häufig bei zahnärztlichen Eingriffen eingesetzt, um den Schmerz zu lindern. Diese Medikamente wirken, indem sie den betroffenen Bereich betäuben und Schmerzen reduzieren.
  • Kortikosteroide: Kortikosteroide können bei Entzündungen und Schmerzen eingesetzt werden, die aufgrund von Erkrankungen wie Zahnfleischentzündungen oder Kieferhöhlenentzündungen auftreten können. Diese Medikamente wirken, indem sie Entzündungen im Körper reduzieren.
  • Antiseptika: Antiseptika können zur Linderung von Zahnschmerzen eingesetzt werden, die durch Infektionen verursacht werden. Diese Medikamente wirken, indem sie Bakterien im Mund abtöten und die Heilung beschleunigen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Medikamente nur vorübergehend zur Linderung von Zahnschmerzen eingesetzt werden sollten. Wenn Schmerzen länger als ein paar Tage anhalten oder sich verschlimmern, ist es wichtig, einen Zahnarzt aufzusuchen, um die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren und eine angemessene Behandlung zu erhalten.

Fazit der besten Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Zahnschmerzen haben immer eine Ursache. Meist liegt es an den, durch Karies entstandenen Löchern in den Zähnen, am Zähneknirschen oder auch an anderen entzündlichen Prozessen an den Zähnen oder in deren Nähe. In jedem Fall sollte immer ein Zahnarzt aufgesucht werden, wenn sich Schmerzen an den Zähnen bemerkbar machen.

Tauchen diese Beschwerden an einem ungünstigen Zeitpunkt auf, beispielsweise am Wochenende oder wenn man sich gerade auf einer Reise befindet, können oben genannte Hausmittel und Tipps gegen Zahnschmerzen kurzfristig die Zeit bis zum Zahnarztbesuch überbrücken. Sollten alle Stricke reißen und die Hausmittel und Tipps nicht helfen, kann man zu apothekenpflichtigen Medikamenten wie Paracetamol oder Ibuprofen greifen. Dies sollte allerdings nur eine Übergangslösung sein. Bei Zahnschmerzen wird man auf Dauer nicht um einen Besuch beim Zahnarzt herumkommen.

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