Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt

Police Academy“ ist ein amerikanischer Film aus dem Jahre 1984. Damals war es ein großer Erfolg und legte die Grundlage zu einer siebenteiligen Reihe von Filmen und auch für zwei TV-Serien. Der Produzent der Serie, Paul Maslansky, hatte die Idee, als er sich in San Francisco mit einigen Polizeikadetten beschäftigte.

Dauer: 96 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Hugh Wilson
Produzenten: Paul Maslansky
Hauptdarsteller: Steve Guttenberg, Kim Cattrall, G.W. Bailey
Nebendarsteller: Bubba Smith, Donovan Scott, George Gaynes
Genre: Komödie
Studio: WARNER BROS.
Sprachen: Deutsch, English

Dabei fiel ihm auf, dass die Gruppen bunt gemischt sind, Frauen, Männer, egal welche Größe, Gewicht oder Hautfarbe. Nach Aussage eines Polizeibeamten ist die Einladung aller Bewerber Pflicht. Doch je nach Eignung fliegen einige nach den ersten Wochen raus. Dieser Vorgang brachte Maslansky auf die Idee, einen Film mit unfähigen Bewerbern zu drehen.

Besetzung / Schauspieler, Regie und Drehorte

Es kam im Jahre 1984 zum ersten Film und es folgten, während der nächsten zehn Jahre, sechs weitere. Der erste Film „Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt“ startete mit einer Länge von 96 Minuten Laufzeit und einer Altersfreigabe ab sechzehn Jahren.

Regisseur und Produzent Hugh Wilson startete mit dem Cast und engagiert die Darsteller sofort, weil sie ihn von ihren Leistungen und Auftreten begeisterten. Beispielsweise spielt Steve Guttenberg die Hauptrolle als Carey Mahoney und Kim Cattrall als Karen Thompson. Das Drehbuch zur Story stammt von drei Autoren: Neal Israel, Hugh Wilson und Pat Proft.

Kameramann Michael D. Margulies filmte die einzelnen Szenen und gab diese zum Schnitt an Robert Brown und Zach Staenberg weiter. Danach komponierte Robert Folk die Musik passend dazu. In der weiteren Besetzung sind folgende Schauspieler zu sehen: G. W. Bailey, Bubba Smith, Donovan Scott, George Gaynes, Andrew Rubin, David Graf, Leslie Easterbrook, Debralee Scott, Michael Winslow, Bruce Mahler, Ted Ross, Scott Thomson, Brant van Hoffman, Marion Ramsey und Georgina Spelvin.

Inhalt und Handlung vom Film „Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt“

Mary Sue Beal ist die neue Bürgermeisterin der Stadt. Sie hat beschlossen, dass zukünftig ohne Vorurteile die Auswahl an der Police Academy getroffen wird. Es darf kein Augenmerk auf die Größe, das Gewicht, das Geschlecht, die Bildung oder die physische Stärke gelegt werden. Die neuen Richtlinien der Polizeischule werden in der Polizei negativ aufgenommen, denn so würden offenkundig ungeeignete Kandidaten zur Ausbildung erscheinen.

Zu den Bewerbern gehören: Eugene Tackleberry, der nachts als Security in einem Hochhaus arbeitet. Dabei stellt er vermeintlichen Einbrechern nach.

Carey Mahoney, Parkwächter eines Großstadtparkplatzes. Leider bringt er sich selbst in Schwierigkeiten und landet auf dem Polizeirevier. Larvell Jones, der Revierleiter, schlägt ihm zwei Möglichkeiten vor. Entweder sitzt er den Rest des Lebens im Gefängnis oder er nimmt am Training der Akademie teil. Nur widerwillig entscheidet Mahoney sich für die Laufbahn der Akademie. Leslie Barbara ist Verkäufer im Fotogeschäft. Ständig wird er von Rowdys terrorisiert. Buchhalter Douglas Fackler möchte, Polizist werde, obwohl seine Frau dagegen ist.

Eine neue Ära bei der Polizei

Karen Thompson stammt aus einer reichen Familie. Als Polizistin möchte sie etwas erleben und Menschen kennenzulernen. Ihre Mama ist davon nicht begeistert. Zudem gehören George Martín – der Frauenheld, Florist Moses Hightower und Laverne Hooks zu den Rekruten.

Kommandant Lassard soll das Training so gestalten, dass die meisten es vorziehen, freiwillig aufzuhören. Assistent Harris sagt diese Idee zu, aber Lassard nicht. Schnell erkennt Harris in Copeland und Blankes, die richtigen Helfer, um missliebige Kadetten hinauszuekeln. Schon das erste Training trägt dazu bei, dass eine Entscheidung fällt. Zwischen Harris und Mahoney geht es heiß her, es entwickelt sich regelrecht eine Feindschaft. Mahoney setzt gezielt Streiche ein und Harris reagiert mit disziplinarischen Maßnahmen. Währenddessen beginnt der Frauenheld George eine Affäre mit Ausbilderin Callahan.

Völlig überraschend gelingt das Training der Kadetten immer besser. Doch beim nächsten Fahrtraining fährt Hooks unbeabsichtigt über die Füße von Copeland. Er reagiert beleidigt und Hightower wirft Wut-überströmt den Polizeiwagen um, worauf er endgültig draußen landet. Bei der nächsten Schlägerei in der Kantine nimmt Mahoney die Schuld auf sich und wird ebenfalls suspendiert.

Kurz darauf sollen die Kadetten in ruhigeren Bezirken als Unterstützung dienen und der rausgeworfene Mahoney nimmt an dem Einsatz teil. Aufgrund eines Fehlers landen die Kadetten in der Nähe einer aufgewühlten Menge. Es kommt zu einem Handgemenge, wobei Mahoney und Hightower als Helden gefeiert werden. Letztendlich absolvieren sie die Ausbildung mit einem erfolgreichen Abschluss und der höchsten Auszeichnung.

Filmkritik und Rezension von „Police Academy“

Viele der Zuschauer schwelen in Nostalgie, wenn es um „Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt“ geht. Trotzdem kann gesagt werden, dass Humor, Figuren und Slapstick zufriedenstellend funktionieren. Dabei sind die Szenen, die etwas unanständig wirken, in Wirklichkeit eher harmlos. Wer „Police Academy Teil 1“ noch nie gesehen hat, sollte doch gleich einmal einen Blick riskieren. Schnell wird klar, worüber die damalige Generation gelacht hat. Hauptsächlich gilt dies für die ersten drei Filme, danach verliert sich der gute Humor etwas.

Seit 2004 steht der achte Teil von Police Academy wieder hoch im Kurs. Doch das Gerede erstarb immer wieder und die letzte Meldung kam von Steve Guttenberg (2018): Der nächste Film kommt. Es gibt noch keine Details, aber die Ideen sind bei der Umsetzung angelangt.

Viele der Filmfiguren treten auch in den jeweiligen Nachfolge-Filmen auf, verkörpert durch dieselbe Person. Dies sorgt für einen tollen Wiedererkennungswert und für eine Identifikation mit den Hauptdarstellern. Kommt es nicht zu einem erneuten Engagement, fällt die entsprechende Rolle weg. Dabei trägt jede Hauptfigur stereotype Charakterzüge, wie beispielsweise Frauenschwarm, Sonnyboy, Waffenfanatiker oder Mauerblümchen.

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