Cinderella

Cinderella„, der Film von 2021, erzählt die Geschichte des klassischen Märchens auf eine völlig neue Art und Weise. Unter der Regie von Kay Cannon präsentiert sich Cinderella als eine junge Frau mit großen Träumen und Ambitionen. Die Hauptfigur, gespielt von Camila Cabello, ist nicht länger nur das unterdrückte Mädchen, das auf ihren Prinzen wartet. Vielmehr ist sie eine eigenständige, zielstrebige Person, die nach beruflichem Erfolg strebt. Dieses moderne Verständnis der Figur verleiht dem Film eine besondere Tiefe und Relevanz.

Dauer: 113 Min.
FSK: ab 6 Jahren
Jahr:
Regie: Kay Cannon
Produzenten: James Corden, Jonathan Kadin, Irene Marquette
Hauptdarsteller: Camila Cabello, Idina Menzel, Nicholas Galitzine
Nebendarsteller: Minnie Driver, Pierce Brosnan, Billy Porter
Genres: Kinder & Familie, Musik & Tanz
Studio: Amazon Studios
Sprachen: Deutsch, English

In dieser Neuerzählung wird Cinderellas Geschichte mit einem Hauch von Realismus und zeitgemäßen Themen gewürzt. Der Film zeigt ihre Herausforderungen und Kämpfe, während sie versucht, ihre Träume in einer von Männern dominierten Welt zu verwirklichen. Ihre Begegnung mit Prinz Robert, verkörpert von Nicholas Galitzine, ist nicht nur ein romantischer Höhepunkt, sondern auch ein Wendepunkt in ihrem Streben nach persönlicher und beruflicher Erfüllung. „Cinderella“ ist somit mehr als nur eine Liebesgeschichte; er ist ein Spiegelbild des Kampfes um Selbstbestimmung und Gleichberechtigung.

Besetzung / Schauspieler, Regie und Drehorte

Cinderella„, veröffentlicht im Jahr 2021, ist ein musikalisches Meisterwerk, das auf dem Märchen „Cendrillon“ von Charles Perrault basiert. Regisseurin Kay Cannon verleiht der Geschichte mit ihrem modernen Ansatz neues Leben. In der Titelrolle brilliert Camila Cabello, die mit diesem Film ihr beeindruckendes Schauspieldebüt gibt. Unterstützt wird sie von einem talentierten Ensemble, darunter Idina Menzel als Vivian, Nicholas Galitzine als Prinz Robert, Minnie Driver als Königin Beatrice, Pierce Brosnan als König Rowan und Billy Porter in der Rolle der Fee Fab G.

Die Ankündigung des Films durch Columbia Pictures erfolgte im April 2019. Seine Premiere feierte „Cinderella“ am 3. September 2021 auf Prime Video. Dieses Datum markierte einen Meilenstein für das Filmprojekt, das mit großer Spannung erwartet wurde. Produzenten sind James Corden, Jonathan Kadin, Shannon McIntosh und Leo Pearlman. Musikalisch untermalt wurde der Film von Mychael Danna und Jessica Weiss.

Die Dreharbeiten begannen im Februar 2020 in den renommierten Pinewood Studios im Vereinigten Königreich. Jedoch sorgte die COVID-19-Pandemie für eine unerwartete Unterbrechung im März 2020. Trotz dieser Herausforderungen setzten die Filmemacher die Produktion im August fort und schlossen sie im September desselben Jahres erfolgreich ab. Kameramann Henry Braham und Editorin Stacey Schroeder spielten eine entscheidende Rolle in der Fertigstellung dieses besonderen Films, der das Genre Musikfilm für Kinder neu definiert.

Inhalt und Handlung vom Film „Cinderella“

Der Film „Cinderella“ aus dem Jahr 2021, inszeniert von Kay Cannon, erzählt die Geschichte einer jungen, ambitionierten Frau namens Ella. Ihr Traum ist es, einen eigenen Laden zu eröffnen, „Dresses by Ella“. Ihre Kreationen spiegeln ihren Wunsch nach Unabhängigkeit und Erfolg wider. Dieser Traum scheint in greifbare Nähe zu rücken, als Prinz Robert, fasziniert von ihrer Schönheit und ihrem Talent, sich als einfacher Bürger verkleidet, um sie kennenzulernen. Er trifft Ella auf dem Markt, wo sie versucht, eines ihrer Kleider zu verkaufen. Nach einem charmanten Wortwechsel kauft Robert das Kleid zu einem dreifachen Preis und lädt Ella zu einem bevorstehenden Ball ein. Dort, so verspricht er, könne sie ihre Designs einem internationalen Publikum präsentieren.

Ella sieht im Ball eine einmalige Chance, jedoch stellt sich ihre Stiefmutter Vivian gegen ihre Pläne. Vivian hat bereits Ellas Heirat mit Thomas, einem Gemüsehändler, arrangiert. In einem Akt der Grausamkeit ruiniert sie Ellas Kleid mit Tinte und verbietet ihr, am Ball teilzunehmen. Ellas Träume scheinen zerstört, bis ihr Fee Fab G zur Hilfe kommt. Mit Magie erschafft er für Ella ein atemberaubendes Kleid, angefertigt nach ihrem eigenen Entwurf, und verwandelt eine Kiste in eine Kutsche. Von Mäusen gezogen, bringt diese Ella zum Ball. Auf dem Ball trifft Ella nicht nur auf die internationale Elite, sondern auch auf Königin Tatiana, die ihr anbietet, als persönliche Schneiderin um die Welt zu reisen.

Karriere statt Krone

Sie begegnet auch Prinzessin Gwen, Roberts Schwester, die das Kleid trägt, das Ella auf dem Markt verkauft hatte. Als Robert Ella einen Heiratsantrag macht, lehnt sie ab. Ihre Karriere als Designerin steht für sie an erster Stelle. Roberts Wunsch, den Thron zu besteigen, gerät dadurch ins Wanken. Um Mitternacht verlässt Ella den Ball eilig, wobei sie ihren gläsernen Schuh verliert. Am nächsten Tag offenbart Vivian Ella ihre eigene bittere Lebensgeschichte. Sie versucht Ella davon zu überzeugen, dass persönliche Träume nicht mit Liebe und Ehe vereinbar sind.

Als Vivian den verbliebenen Glasschuh in Ellas Zimmer entdeckt, erkennt sie, dass Ella das mysteriöse Mädchen ist, nach dem der Prinz sucht. Obwohl Vivian Ella überreden will, Robert zu heiraten, weigert sich Ella und wird stattdessen an Thomas übergeben.Währenddessen akzeptieren Königin Beatrice und König Rowan Roberts Wunsch, eine Bürgerliche zu heiraten. Sie geben ihm den Glasschuh, um Ella zu finden. Ella, die von Thomas geflohen ist, trifft Robert in einem Wald, wo sie ihre Liebe zueinander bekennen. Gemeinsam erreichen sie den Markt rechtzeitig, um ihre Designs Tatiana zu präsentieren, die sie akzeptiert und Ella einlädt, mit ihr zu reisen.

Als Robert Ella dem Königspaar vorstellt, teilt er ihnen mit, dass sie gemeinsam die Welt bereisen werden. Dies bedeutet, dass Robert auf den Thron verzichtet. Königin Beatrice lächelt, während König Rowan stolz verkündet, dass Gwen, die bereits Interesse und Fähigkeiten in Staatsangelegenheiten gezeigt hat, als Erste in der Thronfolge steht. Die Bürger des Königreichs versammeln sich, um diese Ereignisse zu feiern und zu bezeugen, wie die königliche Familie offiziell die Neuigkeiten verkündet.

Filmkritik und Rezension von „Cinderella“

Die Neuinterpretation von „Cinderella“ durch Regisseurin Kay Cannon hat bei einigen für Stirnrunzeln gesorgt. Schließlich gibt es bereits zahlreiche Adaptionen des klassischen Märchens. Die Frage, ob noch eine weitere Version nötig ist, stellt sich daher durchaus. Doch Cannon bringt eine frische Perspektive in die altbekannte Geschichte ein. Ihr Ansatz ist es, den Fokus auf die Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit der Hauptfigur zu legen. Der Film bricht mit dem traditionellen Frauenbild, das den Mann als Retter darstellt. Stattdessen stellt er Cinderellas Streben nach einer eigenen Karriere in den Vordergrund.

Musikalisch bietet der Film eine interessante Mischung aus bekannten Hits und eigens komponierten Liedern. Diese musikalische Vielfalt sorgt für eine dynamische Atmosphäre. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Humor im Film. Cannon nimmt die Geschichte und ihre Charaktere nicht zu ernst. Durch diese Leichtigkeit und Selbstironie gewinnt der Film an Charme. Die humorvollen Momente, in denen der Film sich selbst auf die Schippe nimmt, gehören zu den Höhepunkten. Sie verleihen „Cinderella“ eine eigene Note, die ihn von anderen Adaptionen abhebt.

Allerdings offenbaren sich im Film auch Schwächen. Die Kombination aus feministischer Botschaft und traditionellen Märchenelementen ist nicht immer überzeugend. An manchen Stellen wirkt der Film, besonders in seinen musikalischen und tänzerischen Einlagen, etwas zusammengebastelt. Trotz dieser Unstimmigkeiten hat „Cinderella“ durchaus seine Stärken. Der Film schafft es, bekannte Elemente mit neuen Ideen zu verbinden. Doch obwohl er in Teilen durchaus überzeugen kann, hinterlässt er insgesamt einen gemischten Eindruck.

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