Forrest Gump

Forrest Gump“ startet mit einer Feder, die vom Himmel fällt. Sie landet zu Forrests Füßen. Er hebt sie auf und beginnt zu erzählen. Seine Erzählung führt uns durch verschiedene Lebensabschnitte. Jeder davon ist einzigartig und lehrreich. Forrest begegnet Herausforderungen mit Unschuld und Optimismus. Sein Leben ist eine Aneinanderreihung unerwarteter Ereignisse.

Dauer: 136 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Jahr:
Regie: Robert Zemeckis
Produzenten: Wendy Finerman, Steve Starkey, Steve Tisch
Hauptdarsteller: Tom Hanks, Robin Wright, Gary Sinise
Nebendarsteller: Sally Field, Mykelti Williamson, Michael Conner Humphreys
Genre: Drama
Studio: Viacom
Sprachen: Deutsch, English

Forrests Weg, gesäumt von Freundschaften und Verlusten, lehrt uns über Liebe, Schmerz und Hoffnung. Während er das Leben vieler beeinflusst, oft ohne es zu wissen, zeigt seine Geschichte, wie ein einfaches Leben außergewöhnlich sein kann. Der Film schließt mit der gleichen Feder, die davonfliegt, symbolisch für die Leichtigkeit des Seins. So bleibt Forrests Geschichte tief im Herzen der Zuschauer verankert.

Besetzung / Schauspieler, Regie und Drehorte

Forrest Gump„, ein Film von Robert Zemeckis aus 1994, erzählt eine bewegende Geschichte. Er basiert auf Winston Grooms Roman, allerdings mit einigen Änderungen. Mit sechs Oscars und drei Golden Globes wurde der Film ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben ist Tom Hanks, der den Oscar als bester Hauptdarsteller erhielt. Robin Wright gibt als Jenny Curran eine ergreifende Darstellung, die die Verwundbarkeit und Stärke ihrer Figur in einem bewegten Leben einfängt. Gary Sinise spielt als Lieutenant Dan Taylor und Sally Field, die Forrests Mutter spielt, bringt eine herzliche und erdende Präsenz in den Film

Die Dreharbeiten zu „Forrest Gump“ erstreckten sich über mehrere US-Bundesstaaten und dauerten vom 27. August bis zum 9. Dezember 1993. Anschließend feierte der Film am 23. Juni 1994 in Los Angeles seine Premiere, bevor er im Oktober desselben Jahres in Deutschland und Österreich anlief. Besonders hervorzuheben ist die Verwendung moderner Computertechniken, die dem Film eine besondere Note verliehen und es ermöglichten, dass Tom Hanks in historischen Aufnahmen erschien.

Der Film „Forrest Gump“ hat auch in der realen Welt bleibende Spuren hinterlassen, denn diverse Requisiten sind noch heute zugänglich. So befindet sich beispielsweise das im Film verwendete Boot in Orlando, Florida, während die berühmte Parkbank, ein weiteres ikonisches Requisit, in einem Museum in Savannah, Georgia, ausgestellt ist. Ebenso wurden verschiedene Orte aus dem Film im Gedenken an „Forrest Gump“ benannt.

Inhalt und Handlung vom Film „Forrest Gump“

„Forrest Gump“, ein Film von 1994 unter der Regie von Robert Zemeckis, erzählt die Geschichte von Forrest Gump, der 1981 an einer Bushaltestelle Fremden sein Leben offenbart. Seine Kindheit, die 1956 in Greenbow, Alabama, beginnt, ist geprägt von einem IQ von 75 und dem Tragen von Beinschienen. Während seine Mutter, die ein Pensionat führt, ihn ermutigt, seine Grenzen zu überwinden, beeinflusst Forrest den jungen Elvis Presley, einen der Gäste. Zusätzlich trifft Forrest auf Jenny Curran, die unter dem Missbrauch ihres alkoholkranken Vaters leidet, und sie werden beste Freunde.

In der Schule wird Forrest wegen seiner Intelligenz und Beinschienen gehänselt. Er entdeckt jedoch seine Schnelligkeit, als seine Schienen brechen. Forrest erhält ein Football-Stipendium an der University of Alabama. Er spielt unter Coach Bear Bryant, wird All-American und trifft Präsident Kennedy. In dieser Zeit erlebt er auch die Bürgerrechtsbewegung. Ein Besuch bei Jenny endet unbeholfen.

Forrest Gump bei der US-Armee

Forrest tritt 1966 der US-Armee bei und freundet sich während des Trainings mit Bubba an, mit dem er Pläne für eine gemeinsame Garnelenfischerei schmiedet. Währenddessen besucht er Jenny in Memphis, wo sie als Stripperin arbeitet. In Vietnam dient Forrest unter Lieutenant Dan Taylor, und nach einem Hinterhalt rettet er viele Kameraden, wird jedoch am Gesäß verletzt, während Bubba stirbt und Lieutenant Dan seine Beine verliert. Forrest, der an der Tischtennisfront an Ruhm gewinnt, trifft Präsident Johnson.

In den 60er und 70er Jahren erlebt Forrest eine intensive Zeit, trifft Abbie Hoffman und die Black Panther, und begegnet erneut der drogenabhängigen Jenny. Während er Tischtennis spielt, trifft er John Lennon und Präsident Nixon und deckt unbeabsichtigt den Watergate-Skandal auf. Nach seiner Entlassung aus der Armee erfüllt Forrest sein Versprechen an Bubba, indem er ein Garnelenboot kauft. Lieutenant Dan, der nun sein erster Maat ist, unterstützt ihn trotz anfänglicher Misserfolge, und gemeinsam gründen sie die erfolgreiche Bubba Gump Shrimp Company.

1976 kehrt Jenny, nun drogenfrei, zu Forrest zurück und lehnt seinen Heiratsantrag ab, trotz ihrer Liebe. Nachdem sie gegangen ist, beginnt Forrest einen dreijährigen Dauerlauf quer durch Amerika. 1981 erhält er einen Brief von Jenny, der zu einem Treffen führt, bei dem er erfährt, dass er der Vater ihres Sohnes, Forrest Jr., ist. Jenny, schwer krank und unheilbar, heiratet Forrest, stirbt aber bald darauf. Forrest, nun alleinerziehender Vater, widmet sich Forrest Jr. und reißt das Haus von Jennys Vater ab, um neue Erinnerungen zu schaffen. Der Film endet mit Forrest, der seinen Sohn zur Schule bringt.

Filmkritik und Rezension von „Forrest Gump“

Forrest Gump“ ist ein Film, der tief berührt und bewegt. Tom Hanks spielt die Titelfigur Forrest mit einer beeindruckenden Einfachheit und zugleich tiefgründiger Authentizität. Sein Charakter, obwohl geistig eingeschränkt, ist reich an Herz und Menschlichkeit. Der Film begleitet Forrest auf seiner Reise durch mehrere Jahrzehnte amerikanischer Geschichte und bietet dabei eine unverbrauchte Perspektive auf die historischen Ereignisse. Regisseur Robert Zemeckis nutzt Forrest gekonnt als Instrument, um bedeutende Momente auf einzigartige Weise zu beleuchten. Durch Forrests kindliche Unschuld und Ehrlichkeit werden komplexe Themen in einem neuen Licht dargestellt, was dem Film eine besondere Tiefe und Nachdenklichkeit verleiht.

Seine Interaktionen mit historischen Figuren sind nicht nur faszinierend, sondern auch aufschlussreich, da sie den Film mit einer zusätzlichen Ebene der Reflexion bereichern. Insgesamt ist Zemeckis‘ Herangehensweise an die Erzählung sowohl kreativ als auch durchdacht, was „Forrest Gump“ zu einem unvergesslichen filmischen Erlebnis macht.Die Nebenfiguren tragen entscheidend zur Geschichte bei. Jennys Charakter zeigt die Dunkelheit und das Leiden der Ära. Lieutenant Dan repräsentiert die gebrochenen Träume von Vietnamveteranen. Beide Charaktere ergänzen Forrests reine Seele. Ihre Geschichten sind lehrreich und ergreifend.

„Forrest Gump“ ist nicht nur eine Chronik von Ereignissen. Es ist eine Erkundung menschlicher Emotionen. Der Film zeigt, wie Güte und Einfachheit das Leben beeinflussen können. Er betont, dass das Leben mehr ist als nur die Summe seiner Teile. Diese Botschaft macht „Forrest Gump“ zu einem zeitlosen Klassiker.

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