Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel

Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“ ist Garry Marshalls letztes filmisches Werk, das eine facettenreiche Darstellung des Muttertags bietet. In diesem Film kreuzen sich die Wege verschiedener Charaktere, die alle auf ihre Weise mit den Herausforderungen des Lebens kämpfen. Marshalls Komödie zeichnet sich durch eine Mischung aus Humor und emotionalen Momenten aus, die das Publikum in den Bann zieht. Der Film, der am 29. April 2016 in den US-amerikanischen Kinos anlief, bietet ein Ensemble bekannter Schauspieler wie Jennifer Aniston und Julia Roberts.

Dauer: 119 Min.
Jahr:
Regie: Garry Marshall
Produzenten: Brandt Andersen, Mark DiSalle, Howard Burd
Hauptdarsteller: Jennifer Aniston, Julia Roberts, Jason Sudeikis
Nebendarsteller: Timothy Olyphant, Shay Mitchell, Britt Robertson
Genres: Komödie, Romantik
Studio: Wayne Rice Company, Mike Karz Company, PalmStar Media Capital
Sprachen: Deutsch, English

In fünf ineinandergreifenden Geschichten entfaltet sich ein Kaleidoskop menschlicher Emotionen und Beziehungen. Die Handlung reicht von der alleinerziehenden Sandy, gespielt von Jennifer Aniston, die sich mit den Herausforderungen des Mutterseins und dem Umgang mit ihrem Ex-Mann auseinandersetzt, bis hin zu Bradley, dargestellt von Jason Sudeikis, einem Witwer, der versucht, seinen Töchtern eine gute Mutterfigur zu sein. Der Film behandelt Themen wie Liebe, Verlust und die Bedeutung von Familie, wobei er stets eine Balance zwischen Leichtigkeit und ernsteren Tönen hält. „Mother’s Day“ ist eine Hommage an alle Mütter und diejenigen, die die Rolle einer Mutterfigur übernehmen, und zeigt auf berührende Weise die Vielfalt mütterlicher Liebe.

Besetzung / Schauspieler, Regie und Drehorte

Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel„, ein Film aus dem Jahr 2016, fasziniert durch seine Besetzung und Regie. Unter Garry Marshalls Regie entstand eine romantische Komödie, die das Publikum begeisterte. Der Film, mit Jennifer Aniston und Julia Roberts in Hauptrollen, startete am 29. April 2016 in den USA. In Deutschland lief er ab dem 25. August 2016. Die Dreharbeiten zu diesem Werk begannen im August 2015 in Atlanta.

Dieser Film markiert einen besonderen Meilenstein. Er war der letzte in Garry Marshalls Karriere vor seinem Tod im Juli 2016. Auch seine Schwester Penny trat hier letztmals auf. Sie verstarb im Dezember 2018. Julia Roberts erhielt für vier Drehtage eine Gage von 3 Millionen US-Dollar. Eine Summe, die die hohe Wertschätzung ihrer Rolle unterstreicht.

Finanziell erwies sich „Mother’s Day“ als Erfolg. In den USA und Kanada spielte der Film 32,5 Millionen Dollar ein. In anderen Ländern kamen weitere 16,3 Millionen Dollar hinzu. Damit erreichte der Film weltweit Einnahmen von 48,8 Millionen Dollar. Dies übertraf das Produktionsbudget von 25 Millionen Dollar deutlich.

Inhalt und Handlung vom Film „Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“

„Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“ entfaltet verschiedene Geschichten rund um den Muttertag in Atlanta. Sandy, eine geschiedene Mutter zweier Söhne, kämpft mit der Tatsache, dass ihr Ex-Mann Henry die jüngere Tina geheiratet hat. In dieser Zeit begegnet sie Bradley, einem ehemaligen Marine, im Supermarkt. Bradley trauert um seine verstorbene Frau Dana, eine Marineleutnantin, und kümmert sich allein um seine Töchter Vicky und Rachel.

Eine weitere Geschichte dreht sich um Kristin, die als Baby adoptiert wurde. Sie hat selbst eine Tochter, Katie, und überlegt, den Vater ihres Kindes, Zack, zu heiraten. Ihre Freundin Jesse, die auch Sandys beste Freundin ist, ermutigt sie, nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen. Jesse hat ihre eigenen Herausforderungen. Sie ist verheiratet mit Russell, einem Inder, und hat einen Sohn, Tanner. Ihre Schwester Gabi ist mit ihrer Frau Max verheiratet und hat einen Sohn, Charlie. Als ihre rassistischen, homophoben Eltern Earl und Florence unerwartet auftauchen, müssen sie sich mit der Realität ihrer Töchter und deren Lebenspartnern auseinandersetzen.

Wiedersehen und Versöhnung

Eine weitere Schlüsselfigur ist Miranda, eine erfolgreiche Autorin und Fernsehpersönlichkeit. Sie ist in Atlanta, um ihr neuestes Buch zu bewerben. Überraschenderweise wird sie von Kristin besucht, ihrer Tochter, die sie zur Adoption freigeben musste, als sie noch sehr jung war. Ihre Versöhnung führt dazu, dass Kristin Zack im Fernsehen einen Heiratsantrag macht. Sie heiraten noch am selben Tag, damit Miranda teilnehmen kann.

Das Zusammentreffen der Charaktere kulminiert in verschiedenen emotionalen und versöhnlichen Momenten. Jesse und Gabi werden von ihren Eltern und Partnern in ihrem Wohnmobil überrascht. Mit Hilfe von Russells Mutter via Skype versöhnen sie sich. Später feiern alle, einschließlich Russells Mutter aus Las Vegas, den Muttertag mit einem Picknick im Park. Sandy und Bradley treffen sich zufällig wieder im Krankenhaus. Während Sandy wegen eines Asthmaanfalls ihres jüngeren Sohnes dort ist, ist Bradley wegen eines Unfalls auf seiner Muttertagsfeier dort. Nachdem Bradley Sandy hilft, sich aus einem Getränkeautomaten zu befreien, und auf Anregung seiner Töchter, beginnt er, sie in einem neuen Licht zu sehen.

Filmkritik und Rezension von „Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“

In „Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel„, seiner letzten Regiearbeit, versammelt Garry Marshall eine beeindruckende Riege an Schauspielern. Die Komödie beleuchtet das Finden der Liebe durch fünf miteinander verknüpfte Geschichten. Marshall, bekannt für „Pretty Woman“ und „Die Braut, die sich nicht traut“, konnte jedoch nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen. Trotzdem gibt es in diesem Film Momente, die mit Herz und Humor überzeugen.

Jennifer Aniston als Sandy und Jason Sudeikis als Bradley stechen besonders hervor. Ihre Geschichten wirken authentisch und lebensnah. Aniston zeigt eine beeindruckende Bandbreite von Emotionen, von Wutausbrüchen bis zu rührenden Momenten. Sudeikis, als Witwer zwischen Verzweiflung und Hoffnung, bringt Tiefe in seine Rolle. Ihr Talent verleiht den Charakteren Vielschichtigkeit, was den Film sehenswert macht. Andere Handlungsstränge, wie der um Miranda oder das junge Paar Kristin und Zack, bleiben leider flach und unberührend.

Die anderen Episoden leiden unter einer aufdringlichen Feelgood-Atmosphäre, die den Geschichten aufgesetzt wirkt. Besonders Jesses und Gabis Story mit ihren konservativen Eltern wirkt unrealistisch harmonisiert. Der Film endet in einem krampfhaft positiven Finale, das nicht ganz zu überzeugen vermag. Marshalls letzter Film mag nicht zu seinen besten zählen, doch durch die Leistungen von Aniston und Sudeikis bleibt er dennoch in Erinnerung.

X